SG Winterfeier mit buntem Programm – Verdiente Ehrungen


(g.ö.) Eine reiche Palette an sportlichen und musikalischen Darbietungen, Theaterspiel, Tombola und Ehrungen hat die SG bei ihrer Winterfeier aufgetischt.

Weihnachtlich eröffnet wurde die gut besuchte Veranstaltung mit dem Quintett des Posaunenchors mit Liedern wie „Jingle Bells“ oder „Süßer die Glocken nie klingen“ unter Leitung von Rüdiger Egenlauf. Dann begrüßte Vorstand Reinhold Sauer und gab einen Abriss über das wahrhaft umfangreiche Vereinsgeschehen. Aus den üblichen Veranstaltungen wie Fastnacht und Kerwe ragte das Sommerfest heraus in dessen Rahmen drei Tage lang das 90-jährige Jubiläum mit Einweihung des neuen Rasenplatzes gefeiert wurde. Zum Abschluss des Festes präsentierten sich alle aktiven Gruppen in einem so genannten „Flashmob“ gemeinsam auf dem Rasenplatz: Radfahrer in Schwarz, Fußballer in Blau, Volleyballer in Türkis und Turner in Grün. Zur Pflege der Vereinsanlagen gab es wieder viel Arbeit, für dessen Hilfe eine Kehrmaschine und ein Freischneider angeschafft wurden. Sportlich erreichten die Fußballer einen guten 5. Platz in der letzten Runde. Auch die Turner konnten mit guten Leistungen aufwarten. Für 18 Turnmädels war die Teilnahme des Landesturnfestes in Konstanz ein besonderes Erlebnis. Die Fahrradfahrer waren im Karwendel unterwegs und die AH Fußballer auf verschiedenen Turnieren dabei. Beim Volleyball konnte eine neue Freizeitgruppe gebildet werden. Vorstand Sauer dankte allen Aktiven und Mitarbeitern, sowie Sponsoren für Einsatz und Hilfe.
Den Reigen der sportlichen Darbietungen eröffnete die Turnabteilung von Paul Michalek mit akrobatischen Übungen und abschließender Pyramide. Die Fördergruppe zeigte eine sehr anspruchsvolle Schwarzlichtshow. Von ihrer besten Seite zeigte ich die Tanzgruppe „Step Up“ unter Leitung von Yvonne Ewert beim Chearleader-Tanz. Zwischen den Sportauftritten gab es einen Gesangsauftritt vom feinsten. Über das Vokal-Ensemble „A Cappella“ aus Dielheim titulierte die RNZ vor kurzem: „ein kleiner Chor mit großem Potential“. Was sie so alles drauf haben, sah und hörte man bei experimentvollen und meditativen Vorträgen wie „Spieglein, Spieglein“, „Frauen schauen tief in die Männerherzen“ oder „So ein Mann der gibt was her“. Der junge Dirigent Robin Neck hat mit seinem kultivierten Klangkörper ein feines Gespür für Harmonie und rhythmische Elemente. Auch meditative und getragene Klängen, wie man bei „Hymne an die Nacht“, waren zu hören.
Dann lüftete sich der Vorhang zur Theaterposse „Ohne Auto geht es nicht“. Beim familiären Zusammenleben mit Familienoberhaupt Heinrich Leu (Matthias Benz), seiner Frau Hedi (Kristin Sander), der ledigen Schwester Berta Leu (Beate Raque) und Tochter Nelly (Marion Egenlauf) geht es zwischen Alt und Jung recht turbulent zu. Mit dem Moped geht es nicht mehr, ein Auto muss her, am besten ein Opel. Der verhasste, biedere Nachbar Rolf Molina (Marco Hartlieb) hat auch ein Auto, einen Volkswagen gekauft. Da Ansinnen des Kaufs lichtet sich, als ein Auto vor der Tür steht, das Berta offenbar gewonnen hat. Doch der knitze Nachbarsohn Roland Molina (Christian Kubin) hat es von seiner Opel-Vertretung an Berta „vermacht“, in der Absicht dass sich die Familien wieder versöhnen und damit der Weg „frei“ wird für Heinrichs Tochter Nelly in die er unsterblich verliebt ist. So geschah es auch und Roland und Nelly verlobten sich. Auch Feuerwehrmann und Nachbar Rolf (Marco Hartlieb) „bändelt“ mit Berta an. Diese gibt das Auto an Familienoberhaupt Heinrich weiter und dafür erhält sie die sehnsüchtig gewünschte Waschmaschine. Die Höhe des Geldes für den Preisunterschied muss noch ausgehandelt werden. Gekonnt, geradezu profihaft brachte Spielgruppe den Einakter auf die „Bretter“. Das Publikum geizte nicht mit Szenenapplaus und am Schluss mit reichlich Beifall. Die Regie führte Renate Wittemann, Souffleuse war Heidrun Großschopf, für die Technik war David Benz zuständig.
Was im Verein so alles im Ehrenamt geleistet wird, kam bei den Ehrungen zum Ausdruck. Heiko Benz und Armin Rolli sind in der Fußballabteilung, Wolfgang Durm und Marion Egenlauf in der Turnabteilung sowie Karlheinz Hotz in der Volleyballabteilung. Sie erhielten die Ehrennadel in Bronze. Roland Fuchs gehört der Fußballabteilung an, Johannes Berchtold der Fahrradabteilung. Sie erhielten die Ehrennadel in Silber. Andrea Götzmann gehört der Turnabteilung an und erhielt die Ehrennadel in Gold. Reinhold Sauer erhielt von Ralf Strähle vom Vorstandsteam die Ehrung in Großbronze durch die Erlangung von 100 Punkten im internen Punktesystem. Sauer war von 2004 bis 2014 Vorsitzender, seit 2014 ist er im Vorstandsteam. Als Ehrenmitglied wurden Helga Groß (Turnabteilung und von 2009 bis heute im Vorstand) Gudrun Sauer (Turnabteilung und Finanzfachfrau) und Adam Bender (Fußballabteilung und gärtnerische Dekoration) ausgezeichnet. Einen besonderen Dank und ein Präsent gab es für Monika Maier (Leitung Seniorensport von 2000 bis heute).
Interessant waren am Schluss die Bilder der letzten zehn Jahre in Großformat von Raimund Lietzau, bei denen viele Erinnerungen wach gerufen wurden und viele Mitglieder sich wieder sehen konnten.

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